Wissenswertes

Erfolgreiche Projekte gesucht

Wir sehen in sächsischen Kommunen viele wirksame Projekte. In sächsischen Städten und Gemeinden entstehen täglich neue gute Ideen und Lösungen, die im Alltag einen konkreten Unterschied machen. 

Der Weissbuch-Award bietet die Möglichkeit, solche Projekte bundesweit sichtbar zu machen. Deshalb lohnt sich ein Blick auf die eigene todo-Liste: Vielleicht gibt es auch in Ihrer Kommune eine Initiative, ein Vorhaben oder eine Lösung, die für andere öffentliche Einrichtungen interessant und beispielgebend sein könnte.

  • Worum geht es beim Weissbuch-Award?

    Der Award von Behörden Spiegel und Stackfield richtet den Blick auf erfolgreiche öffentliche Projekte und auf die Menschen, die hinter diesen Erfolgen stehen. Im Mittelpunkt steht die Frage:

    Was funktioniert bereits gut – und was können andere daraus lernen?

    Gesucht werden Projekte, mit denen öffentliche Einrichtungen konkrete Herausforderungen bewältigt, Abläufe verbessert, neue Formen der Zusammenarbeit entwickelt oder einen Mehrwert für Bürgerinnen und Bürger geschaffen haben. Dabei geht es ausdrücklich nicht nur um Digitalisierung. Auch Projekte aus den Bereichen Infrastruktur, Nachhaltigkeit, Bildung, Kultur oder Soziales können eingereicht werden.

    Entscheidend ist weniger die Größe eines Projekts als das, was dahintersteckt: eine gute Idee, eine überzeugende Umsetzung und ein nachvollziehbares Ergebnis.

  • Welche Projekte kommen infrage?

    Einreichungsberechtigt sind Behörden, Kommunen und öffentliche Einrichtungen in ganz Deutschland – unabhängig von ihrer Größe. Die Projekte werden vier Themenbereichen zugeordnet:

    • Öffentlicher Raum & Infrastruktur
    • Lebensqualität & Nachhaltigkeit
    • Bildung, Kultur & Soziales
    • Digitalisierung & Transformation

    Das kann beispielsweise ein neues Angebot für Bürgerinnen und Bürger, eine besondere Lösung für den öffentlichen Raum, ein erfolgreiches Beteiligungsformat, eine interkommunale Zusammenarbeit oder ein digitales Projekt sein. Interessant sind gerade auch Vorhaben, die vielleicht innerhalb der eigenen Kommune längst zum Alltag gehören, außerhalb aber noch kaum bekannt sind.

    Es geht nicht ausdrücklich nicht nur um Digitalisierung!

  • Was macht ein Projekt besonders?

    Bei der Bewertung spielen lt. Homepage insbesondere drei Fragen eine Rolle:

    • Innovationskraft: Wurde ein neuer oder ungewöhnlicher Weg eingeschlagen?
    • Public Value: Welchen konkreten gesellschaftlichen Mehrwert hat das Projekt geschaffen?
    • Strahlkraft: Lassen sich die Erfahrungen oder die Lösungsansätze übertragen?

    Die Award-Website nennt darüber hinaus insbesondere Wirkung, Übertragbarkeit und die Qualität der Umsetzung als zentrale Aspekte der Bewertung.

    Damit bietet sich der Wettbewerb auch für Projekte an, bei denen nicht allein eine technische Innovation im Vordergrund steht, sondern beispielsweise eine bessere Zusammenarbeit, ein effizienterer Prozess oder eine neue Lösung für eine konkrete kommunale Herausforderung.

  • Einreichung - Nominierung - Verleihung

    Der Aufwand für die Bewerbung ist überschaubar. Bei der Einreichung werden werden unter anderem eine kurze Beschreibung des Projekts, die Projektlaufzeit, die Ausgangsproblematik, die konkrete Umsetzung sowie die erzielten Ergebnisse und Wirkungen abgefragt. Zusätzlich können Angaben ergänzt werden. Wichtig wäre z. B. ob sich der Ansatz auf andere Behörden übertragen lässt. Natürlich gehört ein Projektfoto zur Einreichung.

    Die Teilnahme am Weissbuch-Award ist kostenfrei. Die Einreichungsfrist endet am 13.12.2026.

    Die Preisverleihung findet am 02.03.2027 im Rahmen des Kongresses „Digitaler Staat“ in Berlin statt.

    Neben den vier Kategorie-Siegern wird bei der Veranstaltung auch der Gesamtsieger „Gesellschaftliche Wirkung“ bekanntgegeben. Mit dem Gesamtsieg ist eine besondere Auszeichnung verbunden: Stackfield stellt einen Spendenbetrag von 5.000 Euro bereit, den der Gewinner einer gemeinnützigen Organisation seiner Wahl zukommen lassen kann.

Weitere Informationen gibt es auf der Website des Weissbuch-Awards.