Im Juni 2025 hatten sich auf Wunsch des Bürgermeisters die Führungskräfte zu einem Workshop zusammengefunden, um sich über die bisherigen Digitalisierungserfolge und die gemeinsame strategische Ausrichtung zu unterhalten. Die bisher erreichten Meilensteine konnten sich sehen lassen und auch die Diskussion des ersten Entwurfs der digitalen Agenda kam gut in Gang. Hier kann man den Aktuelles-Beitrag von damals noch einmal nachlesen.
Sinn und Zweck des Termins war der Auftakt zu einer gemeinsamen Erstellungsphase, an deren Ende eine abgestimmte Digitale Agenda stehen sollte. So gingen die beiden Digital-Navigatoren - wie im Workshop angekündigt - mit einem Fragebogen in die Detailgespräche mit den Führungskräften und den jeweiligen Fachbereichen. Die breite Beteiligung - bereits im ersten Workshop erkennbar - ließ darauf schließen, dass die Führungskräfte echtes Interesse hatten, die digitale Agenda mitzugestalten. Maria und Christian haben dann gut neun Monate später einen erneuten Workshop für Ende März 2026 geplant, um die ausgewerteten Fragebögen und die daraus erstellte gemeinsame digitale Agenda vorzustellen und abschließend mit den Führungskräften zu diskutieren. Um daraus keine "schwere Geburt" zu machen und auch um keine falschen Erwartungen zu wecken, wurden mit der Kämmerei vorab die finanziellen Auswirkungen der Maßnahmen abgesprochen und für die Haushaltsplanung 2027/2028 entsprechend Positionen angemeldet.
Im Workshop selbst übernahm der Bürgermeister die Moderation und Maria und Christian konnten sich auf ihre koordinierende Rolle „Digital-Navigator" konzentrieren. Es ging neben dem Vorstellen der digitalen Agenda auch darum, in welcher zeitlichen Staffelung die Maßnahmen sich dort wiederfinden – also das, was die Beiden bei der Umsetzung im Blick behalten und wo die Fachbereiche aktiv mitarbeiten müssen.
Weiterhin haben Maria und Christian noch eine Projektcontrollingtabelle erläutert, über die jeder Beschäftigte in Glauchau jederzeit die aktuellen Umsetzungsstände und Zeitpläne zu den einzelnen Projekten sehen kann. So viel Transparenz trägt zur Akzeptanz der Maßnahmen und zur aktiven Mitarbeit bei.
Ebenfalls in die Kategorie „Akzeptanzmanagement“ fällt die Maßnahme der Glauchauer Digital-Navigatoren, jetzt jährlich Digitalisierungsgespräche mit den Fachbereichen zu führen. So können Entwicklungen und Bedarfe in den Bereichen immer aktuell in die fortzuschreibende Agenda aufgenommen und so eine lebendige Strategieplanung und "keine Schubladenpapier“ erzeugt werden. Das erfreuliche Ergebnis des Workshops war, dass
- den Führungskräften die eigene Rolle im Digitalisierungsprozess bewusst wurde,
- eine offene und konstruktive Auseinandersetzung mit den anstehenden Digitalisierungsmaßnahmen und deren Auswirkungen stattfand und
- am Ende eine Digitalisierungsstrategie 2026 bis 2029 festgelegt wurde.
Diese Strategie wurde zwischenzeitlich auch schon im Stadtrat vorgestellt und allen Beschäftigten im Haus bekannt gemacht.
Jetzt freuen wir uns auf viele neue Umsetzungserfahrungen bei der Digitalisierung in Glauchau und berichten hier dann gern wieder darüber.
