Verwaltung digital

Gut informiert, gut geschützt!

Diese Anzahl war nach eigener Aussage im vergangenen Jahr von Cyberkriminalität betroffen. Am häufigsten trat dies beim Onlineshopping auf, gefolgt von Fremdzugriffen auf den eigenen Account, Missbrauch von Kontodaten und Phishing. Also, ist das persönliche Schutzniveau vielleicht nicht ausreichend oder bewegen wir uns zu sorglos im Cyberspace? Ein Blick auf die Ergebnisse zu den Schutzvorkehrungen zeigt eine Kombination aus beiden Aspekten. Sichere Passwörter, ein Antivirenprogramm und die 2-Faktor Authentifizierung stehen ganz oben auf der Hitliste der bekannten Schutzmaßnahmen. Verzicht auf das digitale Leben in Form von Onlineshopping, Social Media und Onlinebanking rangiert am Ende der Skala. Aber zwischen Sorglosigkeit und Verzicht gibt es eine Zone an Schutzmaßnahmen mit viel Raum zum Wachsen. Wer die interessanten Zahlen lesen und vielleicht auch zum Anlass für eine kritische Selbstreflexion nutzen will, findet den aktuellen Cybersicherheitsmonitor hier.

Was aber tun, wenn's passiert ist? Am Arbeitsplatz gilt: Im Verdachtsfall umgehend den Beauftragten für Informationssicherheit informieren bzw. die Meldekette einhalten. Wenn es die (noch) nicht gibt, unbedingt in der nächsten Dienstberatung zum Thema machen. Einfach mal nachfragen: "Was tun wir eigentlich, wenn wir verdächtige E-Mails bekommen?" Die Reaktion sagt viel über das Schutzniveau der Organisation aus.

Wer wissen will, wie die "dunkle Seite" arbeitet, meldet sich für die erfolgreiche Veranstaltungsreihe "Die Hacker kommen" an. Für die beiden Termine in Dresden am 8. Juni ist leider schon die Warteliste aktiviert. Für Chemnitz gibt es aber noch genug freie Plätze für den 9. Juni. Hier geht's zur Anmeldung für den 9. Juni vormittags oder nachmittags.

Für alle, die in Dresden nicht dabei sein können oder in Leipzig teilnehmen wollen: Im Oktober gibt es eine neue Chance. Die Anmeldung ist ab 10. August möglich. Wir berichten rechtzeitig in unseren Kanälen.

Die "freundlichen Hacker" geben natürlich auch Tipps, wie man sich privat besser schützen kann. Wenn's trotzdem passiert ist und man Opfer von Onlinebetrug und/oder Identitätsdiebstahl geworden ist, gibt es diese hilfreichen Checklisten für Opfer von Onlinebetrug und Identitätsdiebstahl

Auch wenn's gegen die Digitalisierung ist: Gerne ausdrucken und griffbereit ablegen.