Was ist gelb-schwarz gestreift, kann programmiert werden, fährt auf einer Matte mit Bildern umher und bringt Kindern ganz viel Spaß und Wissen? Ganz genau – der BeeBot.
Beim BeeBot handelt es sich um einen kleinen Lerncomputer im Design einer Biene, der speziell für Kinder entwickelt wurde und ihnen die Grundprinzipien des Programmierens beibringen soll. Er wird weder über Smartphone noch über Tablet gesteuert, sondern ausschließlich über vier Pfeiltasten, die sich direkt am Roboter befinden. Ziel des BeeBots ist es zum einen, Kindern spielerisch an das Programmieren und Algorithmen heranzuführen. Andererseits dient der Roboter dazu, die Lesemotivation und das Textverständnis anzuregen, logisches und räumliches Denken zu fördern und dient auch zur kreativen Leseförderung. Ein pädagogischer Nutzen ist also ganz klar erkennbar.
Einen solchen BeeBot nutzt auch die Bibliothek der Stadt Böhlen. Die beiden Mitarbeiterinnen der Bibliothek, Frau Kannecht und Frau Adam, sind begeistert und setzen den BeeBot immer gern ein, wenn sich Vorschulgruppen oder eine Grundschulklasse anmelden, um in der Bibliothek neue Dinge zu erkunden und zu lernen.

Auch vor Weihnachten war es wieder einmal so weit und eine Schulklasse kam zu Besuch. Der BeeBot kam diesmal zum Thema Märchen zum Einsatz und die Kinder waren von der Technik des Programmierens begeistert. Alle haben hochmotiviert mitgemacht. Auch hier sehen die Bibliotheksmitarbeiterinnen einen großen Mehrwert für die Digitalisierung. Denn je früher man beginnt, sich mit der digitalen Welt zu beschäftigen und auseinander zu setzen, umso leichter versteht man die mit großen Schritten voranschreitenden Entwicklungen im Zuge der Digitalisierung.
